Responsive Design Test

Was ist Responsive Design?

Ein Schlagwort macht immer häufiger die Runde, das nicht nur Webdesigner aufhorchen lässt, sondern vor allem für die Betreiber von Webseiten in Zukunft enorme Bedeutung haben wird: Responsive Design. Doch was genau ist dieses Responsive Design eigentlich? - Und: Was bringt es für Anbieter und Anwender?

Mit Responsive Design begegnen Designer und Entwickler von Webseiten dem zunehmenden Trend zur Internetnutzung auf mobilen Geräten. Dank neuer technischer Entwicklungen ist es im Rahmen dieser neuen Art des Webdesigns möglich, Internetauftritte flexibel zu gestalten, so dass sie sich automatisch auf das jeweils zum Betrachten gewählte Gerät anpassen und die für dieses Gerät optimalste Darstellung der Webseite wählen. Kurz gesagt: Durch Responsive Design sieht eine Website auf einem 24 Zoll-Desktop Monitor genauso gut aus wie auf dem 3,5 Zoll kleinen Bildschirm eines iPhone. Dies gelingt durch die Abkehr vom Diktat des statischen Webdesigns mit festgelegten Größen und Abmessungen für alle Elemente – und der Hinwendung zu einer völlig neuartigen Flexibilität.

Umdenken im Designprozess

Um auf Responsive Design basierende Webpages zu erstellen, müssen Webdesigner und Programmierer umdenken. Denn bislang galt in vielen Fällen: Webseitenlayout orientiert sich in Ablauf und Design-Vorgaben an den Grundregeln, die seit Jahrzehnten aus dem Printlayout bekannt sind. Entsprechend wurden Designs zuerst gescribbelt, schließlich pixel-genau konzipiert – und am Ende so programmiert, wie im Styleguide vorgegeben. Damit bekam jedes Element – ob Bild, Textkasten, Widget, Navigationsmenü oder Header – eine feste Positionierung und ein fest definiertes Aussehen.

Doch dieses aus dem Print-Layouten resultierende Erstellen statischer Webseiten kommt mit dem Anspruch neuer Ausgabegeräte an seine Grenzen. Wer hat nicht schon einmal geflucht, als ihm auf dem Smartphone eine für die Desktop PC-Auflösung erstellte und optimierte Website präsentiert wurde: Mit auf dem Handy-Bildschirm auf winzige Schrift und kaum erkennbare Bilder eingedampften Homepages macht sich eben niemand Freunde unter den Usern. Angesichts der Entwicklungen auf dem Gerätemarkt und den veränderten, stark auf mobilen Einsatz ausgerichteten Nutzungsgewohnheiten für Internet & Co. kommen die Betreiber moderner Webseiten im Grunde gar nicht mehr um Veränderungen herum. Doch während in den vergangenen Jahren aufgrund des Dilemmas verschiedener Ausgabemedien noch interne Medienbrüche geschaffen wurden, indem für mobile Geräte eigene Versionen der Webseite programmiert wurden, geht das Responsive Design einen anderen Weg.

Einheitliche Programmierung für alle Geräte

Hier wird eine Website genau einmal erstellt – und erlangt dank spezialisierter Frameworks und programmiertechnischer Neuerungen wie Media Queries die Fähigkeit, einerseits zu erkennen, auf welchem Gerät der Nutzer die Seite gerade abruft – und andererseits die Darstellung aufgrund dieser Erkenntnis an die Bedürfnisse und Begrenzungen dieses Gerätes anzupassen.

Für den Erstellungsprozess einer Webseite bedeutet das: größerer Planungs-, Konzeptions- und Abstimmungsaufwand im Vorfeld, höherer Programmierungsaufwand in der Entwicklungsphase – und signifikant geringerer Pflege- und Supportaufwand im laufenden Betrieb, sowie zufriedene Besucher der Seite. responsivedesignchecker.com/